In jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne
Zugegeben, die Idee ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Manch einen Leser bzw. Leserin dürfte sie sogar erschrecken. Aber der Thematik können wir nicht ausweichen, auch wenn das Thema Sterben und Tod nach wie vor tabuisiert wird. Und dennoch, es gibt Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese Tabuisierung zu durchbrechen. Alfred Opiolka ist so einer.
Mit lebendig und farbenfroh gestaltetenen Särgen möchte er mit seiner Arbeit einen kleinen Beitrag im individuellen Trauerprozess leisten und bietet seinen Beistand als Wandelmaler an.
Die von ihm gestalteten Schreine tragen oft florale Motive, die der Natur entnommen sind. Die Einzigartigkeit eines Menschen, seine Persönlichkeit und Lebensart, wird durch den von ihm als Unikat gemalten Schrein eindrucksvoll unterstrichen.
Seine Philosophie: “Dem Abschied die Schwere nehmen, weil das uns verbindende Band der Liebe immer die Hoffnung auf ein Wiedersehen gibt.”
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