Relaxen vor dem Flug
Haben Sie auch schon mal eine Nacht im Transitbereich eines Flughafens verbracht? Dann wissen Sie, dass dies nicht wirklich erholsamen Schlaf bringt. Flugreisende, die übermüdet auf ihren Anschlussflug warten, haben jetzt am Münchner Flughafen eine neue Möglichkeit der Kurzfristerholung. Studenten der Technischen Universität München haben eine bislang weltweit einzigartige Idee umgesetzt: mietbare Schlafkabinen.
„Napcabs“ heißen diese schallgedämmten Schlummerkammern, die es neuerdings im Sicherheitsbereich des Terminal 2 gibt und die viertelstundenweise gebucht werden können.
In den rund vier Quadratmeter großen Raummodulen können die Fluggäste nicht nur auf einer komfortablen Liege schlafen oder bei Musik, Filmen, Licht- und Klangeffekten, die individuell einstellbar sind, entspannen, ihnen steht auch ein Arbeitstisch sowie ein Internetzugang zur Verfügung.
Die ersten 15 Minuten kosten 15 Euro, für jede weitere Viertelstunde fallen vier Euro an, 60 für eine ganze Nacht. Gebucht und bezahlt werden die „Napcabs“ computergesteuert per Kreditkarte.
„Mit den Napcabs kann man sich ein Stück Privatsphäre mieten“, erklärt Michael Krause das Konzept. Der 23-jährige BWL- und Maschinenbaustudent hat mit vier Freunden die Idee bei einem Businssplan-Seminar der TU entwickelt und inzwischen dafür ein Unternehmen gegründet.
Mehr Infos unter: www.napcabs.de

